
Nachdem im Sommer eher die Triathlons im Vordergrund standen, wagte sich Paul Stock im September mal an ein anderes Format und nahm in Tirol an einem Backyard Ultra teil. Die Regeln folgten denen des amerikanischen Originals: Zu jeder Stunde starten die Läufer auf eine 6,706 km lange Strecke. Dafür hat man exakt eine Stunde Zeit. Wer die Runde nicht rechtzeitig beendet hat und nicht wieder am Start steht, scheidet aus. Und das geht so lange, bis nur noch ein Läufer auf der Strecke ist. Also schwer einzuschätzen, wie lange das Rennen tatsächlich geht.
Für Paul war nach Runde 14 offiziell Schluss, also nach 93,88 km. Die Beine konnten zwar noch, aber da er vergessen hatte sich warm zu halten, war er komplett ausgekühlt. Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen, inoffiziell dann noch die 100 km voll zu machen. Eine persönliche Bestweite war es so oder so. Und eine neue Erfahrung. Nun liegt der Fokus erst mal wieder auf dem Marathon.

Herzlichen Glückwunsch! 🙂





